Spürbar

Es bricht etwas Neues an.
Es knistert und prickelt.
Es knackt und piekst.

Manchmal ganz sanft und leise
und plötzlich mit so viel Energie,
Rückenwind und Sonnenkraft.

Ja, und manchmal sticht es
und schmerzt.
Loslassen, Abschied und Trauer.

Das Alte vergeht,
ein Neues wächst.
Langsam, beharrlich, oft unsichtbar
doch beständig in Bewegung.

Vertrauen, dass es geschieht.
Befreiung zum Sein,
zum Lassen und mich hingeben.

Schnell funkt etwas dazwischen.
Alte Stimmen werden zu Stimmungen,
die mich beherrschen
und von innen aushöhlen wollen.

Abschied von alten Glaubenssätzen
Schritt für Schritt
neue Gewohnheiten einüben.

Freiräume in mir entstehen lassen.
Es geschehen lassen.
Ermöglichen statt Schaffen.

Sätze austauschen.
Neue Wörter finden.

Keine LeistungNeue Worte

 

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4 Kommentare zu „Spürbar

  1. Liebe Christiane,mich zupfen diese Mohnblumen an. Ihr leuchtendes sattes Rot zieht mich in seinen Bann. Sie symbolisieren auf wunderbare Art die Veränderung. Sehr farbenfroh, aber auch sehr fragil und am Ende vielleicht sogar berauschend. Danke für diese Gedichtbildkombination.
    Liebe Grüße
    Anne

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Christiane,
    vielen Dank für deine berührenden Worte. Ich kann spüren, wie Rückenwind und Sonnenkraft die Mohnblumen rot aufblühen lassen. Diese herrlich kräftige Farbe, die sich nicht versteckt. Aber auch deine Zweifeln und „alte Stimmen, die zu Stimmungen werden“ müssen nicht versteckt werden. Indem du sie ans Licht holst, kannst du sie verwandeln.
    Herzliche Grüße
    Ulrike

    Gefällt 1 Person

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